PROJECTS

PREMIERE am 3. Dezember 19.00 Uhr/WERK°STADT Witten:
OHM-Szenen des Widerstands

Während sich in Teilen Deutschlands Menschen zusammenschließen um ihrem zivilen Unmut u.a. durch die künstlerisch Form von Protestchören Luft verschaffen, macht sich eine Uraufführung in Witten zum Thema Widerstand bemerkbar.

Die Kooperation zwischen dem Kinder- und Jugendtheater des Theater Dortmunds und der WERK°STADT Witten, das in diesem Jahr zum zweiten Mal realisiert werden kann, bringt am kommenden Dienstag, den 3. Dezember um 19 Uhr „OHM – Szenen des Widerstands“ zur Uraufführung im großen Saal der WERK°STADT Witten.

Zwei Ensembles aus Dortmund und Witten verhandeln in der kunstspartenübergreifenden Produktion aus Schauspiel, Tanztheater und Videografie die Phänomene innerer und äußerer Widerstände unterschiedlicher Generationen.

Aus verschiedenen Perspektiven des Lebens beleuchtet die Inszenierung einen, nicht immer erwünschten und unbequemen„Wegbegleiter“. Doch „OHM“ ist alles andere als blinder Aktionismus. Die Inszenierung will die lauten und leisen Tönen unserer Widerstände zum Ausdruck bringen und beleuchtet diese Diversität  mit einer bandbreite an künstlerischen Ausdruckmöglichkeiten.

Regie für das intergenerative Wittener Ensemble, das sich eigens für diese Co-Produktion formiert hat, führt der Künstlerische Leiter von Culture For Development aus Dortmund Till Stauffer. Stauffer hatte zuletzt vor einem Jahr im Dezember 2012  in Witten das Kunstprojekt “Haus der Erinnerung“ zum Thema Demenz initiiert und dazu ein Abrissgebäude bespielen lassen.

Das Ensemble aus Dortmund wir geleitet durch Isabel Stahl (Regie) und Christine Köck (Theaterpädagogik).    Das Bühnenbild (Hans Thannheiser) und die Videografien (Heinrich Müther-Scholz)  verorten sich in abstrahierter Form auf die gesamte Fläche des großen Saals und schaffen so für das Publikum ein neues Bühnenerlebnis.

Karten sollten also aufgrund der geringen Anzahl von Plätzen auf der Tribüne vorab bei der WERK°STADT Witten telefonisch unter 02302-948940 reserviert werden.

Der Eintritt zu „OHM- Szenen des Widerstand“ kostet  sowohl an im VVK als an der Abendkasse 4 EUR (ermäßigt) und 6 EUR.

Einlass ist ab 18.00 Uhr an der Abendkasse und 18.45 in den Saal.


DAS.theaterprojekt Hagen feiert am 7. November 2013 Premiere:

SAND IM GETRIEBE

Sie fühlen sich sinn- und bedeutungslos?

Bei uns können Sie sich verwirklichen!

Dringend gesucht werden:

Kompressionsflüssigkeitpneumatiker, Kolbenrückholfederhustierer, Wasserstrahlbiegezangentechniker, Gumminietenklöppelkaltschweißer und Siemenslufthakeneinrichter.

Vorzugsweise mit Diplom.

Das sind Berufe die das Leben schreibt…………………………………………………..

Längst fragt in der Firma von Seidewitz niemand mehr nach Sinn und Nutzen.

Man funktioniert eben so lange wie man funktioniert.

So hält sich jeder an dem bisschen fest, was er/sie noch im Leben hat.
Doch wie lange kann die Belegschaft diese Schein-Welt aufrecht halten?

Diese Fragen setzt DAS.theaterprojekt Hagen mit 14 Akteuren zwischen 50 und 60 Jahren auf die Bühne des Werkhofs Hohenlimburg.

Wir laden Sie herzlich ein, zu einem geschäftstüchtigen und gesellschaftskritischen Theaterabend!

Premiere: Donnerstag 7. November 19.00/Einlass 18.00

Weitere Aufführungen: 12. und 13. November

Kulturzentrum WERKHOF (Katakombe)

Herrenstrasse 17

58119 Hohenlimburg

Eintritt Frei!

Reservierung der Freikarten unter karten@culture-4d.com

DAS.theaterprojekt Hagen wird realisiert durch die Caritas Hagen, Diakonie Mark-Ruhr gGmbH und der Gesellschaft für Arbeit und soziale Dienstleitung mbH in Kooperation mit Culture For Development e.V. im Auftrag des Jobcenter Hagen.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus -Beschäftigungspakt für Ältere in der Region“.


AID THE FUTURE
SPENDENAUFRUF
Unser Spendenkonto für das HIV-Präventionsprojekt in King Williamstown/Südafrika
Culture For Development e.V.
Volksbank Bochum Witten eG
Konto: 630170100
BLZ:   43060129




Über das Projekt:
AID THE FUTURE (Januar-Februar 2013)

King Williamstown/Südafrika

In der von HIV stark betroffenen Region Frankfort/Südafrika erarbeiten ca. 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren unter professioneller deutsch-südafrikanischer Anleitung ein Bühnenstück. Mit theaterpädagogischen Methoden setzen sie sich mit ihren Zukunftsperspektiven und den einhergehenden Problemsituationen auseinander. Innerhalb der  einwöchigen Probenarbeit werden fachliche Grundlagen der Theaterpädagogik an einen zukünftigen Dozenten (LehrerInnen/PädagogInnen) nachhaltig weitervermittelt. Durch die künstlerische Arbeit und die starke Beteiligung der Kinder und Jugendlichen, sollen Aufklärung, Auseinadersetzung und gesellschaftliche Teilhabe öffentlichkeitswirksam gefördert und gefordert werden.  Die drei wesentlichen Bestandteile des Projektes sind: Inszenierung, Tournee und Fortführung der theaterpädagogischen Arbeit.

Koop-Partner:Empilisiweni Masimanyane und die „Zanovuyo High School“/Frankfort

Das Modellprojekt wird gefördert durch freie Spenden und durch die Children Foundation

geneARTionen 2012 – HAUS DER ERINNERUNG
Das intergenerative Kunst – und Kommunikationsprojekt geneARTionen startet, dank der Förderung durch die Landesförderung des Ministeriums für Familie, Jugend, Kultur und Sport NRW , der Volksbank Bochum Witten eG und dem Kulturforum , zum zweiten Mal in Witten.
Im Jahr 2011 wurde das Modellprojekt (s.u.) umgesetzt und erhielt für den innovativen und ganzheitlichen Ansatz den 2.Generationendialogpreis 2012 in Hannover.

Die diesjährige künstlerische und theaterpädagogsiche Arbeit unter der Leitung von Culture For Development e.V. und Pro-Future-Generations beschäftigt sich intensiv mit der Thematik Demenz. Ein leerstehendes Haus, bereitgestellt durch die Wohnungsbaugenossenschaft Witten Mitte eG, fungiert als außergewöhnlicher Spielort auf 2 Etagen mit 20 Akteuren zwischen 15 und 80 Jahren.  Bis zur Uraufführung am 7. Dezember diesen Jahres werden sowohl in theaterbiografischen, als auch in gerontologischen Fachseminaren die Beteiligten an die Thematik Demenz herangeführt und entwickeln tanz-theatrale Bilder. Unterstützt wird dieser Prozess durch Videografie und durch die Objektgestaltung im leerstehenden Gebäude. Es entsteht ein begehbares Theatererlebnis, das nicht nur Hintergründe und gesellschaftliche Relevanz beleuchtet, sondern auch  auch die eigene, persönliche Wahrnehmung auf die Momente unseres Lebens wachruft.


Inszenierung:  Till Stauffer

Choreografie:  Carmen Nicole Smith/New York

Ausstattung:    Hans Thannheiser

Video-Art:        Heinrich Müther-Scholz

gerontolog. Begleitung: Irmgard Klamant

Aufführungsort: Breite Straße 75A 58452 Witten

Uraufführung: 7. Dezember  2012 um 18.30 Uhr

Weitere Aufführungen: 8./9./15. und 16. Dezember jeweils ab 18.30 Uhr

Eintritt: Normalpreis 8 EUR / Ermäßigt 6 EUR

Karten in der WERKSTADT Witten,  Mannesmannstr. 6

Telefon: 02302 – 948940 oder unter www.werk-stadt.com

geneARTionen 2012 wird finanziell gefördert durch die:

IDENTITY AND DIVERSITY IN A MULTICULTERAL CONTEXT

C4D: Ausarbeitung und Leitung des Bi-lateralen Workshops 15. Juni 2012



geneARTionen 2011 – ZEIT/LOS

geneARTionen
Witten 2011
C4D: Konzeptentwicklung, künstlerische Leitung und Träger in Kooperation mit der WERK°STADT
Wie blicken wir auf das „Gleichbleibende“ aus den Augen der Zeit?
Wo sind die Dinge in unserem Leben die sich nie verändern, während anderes sich stetig wandelt?
Im generationsübergreifenden  Tanz- und Theaterprojekt “geneARTionen” wurden diese und andere Momente mit künstlerischerer Perspektive betrachtet.

Vom 6.Oktober bis zum 07.November 2011 arbeiteten in der WERK°STADT Witten Jung und Alt gemeinsam um das Zusammenleben von Generationen mit Tanz und darstellender Kunst auf die Bühne zu bringen.

“geneARTionen” setzt gemeinsame Akzente und entscheidende Impulse für ein Miteinander von Jung und Alt. In internationaler Zusammenarbeit entstand, unter Anleitung von Tanz- und Theaterpädagogen aus Deutschland und den USA, eine Gesamtinszenierung mit Menschen zwischen 15 und 78 Jahren.

Choreografie: Carmen Nicole Smith, BatteryDanceCompany, New York
Künstlerische Leitung: Till Stauffer, Culture For Development
Projektleitung: Irmgard Klamant, Pro-Future-Generations

Das Modellprojekt wurde gefördert vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, dem Seniorenbüro der Stadt Witten
und der Volksbank Bochum Witten “Mitglieder fördern die Region” und vom Institut für Bildung und Kultur/Remscheid evaluiert.

LifeLines
Hamm 2011/12
C4D: Konzeptentwicklung und Träger in Kooperation mit der Karlschule Hamm
Ziel bei LifeLines ist die Unterstützung Jugendlicher der Klasse 7 bis 10 des Karlschule Hamm bei der Integration auf dem ersten Ausbildungsmarkt. Dies beinhaltet den entsprechenden Aufbau nachhaltiger Netzwerke zwischen den Teilnehmenden und den regional Ansässigen Ausbildungsbetrieben.
Darüber hinaus fördert das Projekt durch den Ansatz der ästhetischen und kulturellen Bildung die Förderung der Selbst-, Sozial-, und Methodenkompetenz und stärkt die soziale Integrationsfähigkeit  und Mobilität der Schülerinnen und Schüler.
Das Projekt schliesst ab mit einer öffentlichen Ausstellung im Februar 2012 und bezieht hierbei Profis aus den Bereichen Messedesign, Bühnenbau und Veranstaltungstechnik mit ein.


Orpheus im Schacht
Witten
Till Stauffer: Regie

Urbane Strukturen neu entdecken, kulturelle Impulse setzen um Entfaltung der Stadtentwicklung mit und für den Bürger greif – und erlebbar zu gestalten schafft Identitätsbewusstsein und Anreize neu auf den eigenen Lebensraum zu blicken.

Mit der Ruhrgebietsoper Orpheus im Schacht , komponiert von Martin Tobiassen und inszeniert unter der Regie von Till Stauffer (C4D) wurde nicht nur ein visuelles Ereignis geschaffen. Durch die Kooperation unterschiedlicher Orchester in Kombination mit Tanz, Schauspiel und Oper wurde ein Mythos in einer Großkomposition ins Zentrum der Entwicklung einer Region und seiner Menschen gestellt.
Somit wurde die Zeche Nachtigall das Tor zu Hades Unterwelt.

Die Oper, unter der Produktionsleitung von Marion Körner, ermöglichte auf künstlerischer Grundlage unterschiedlichste Menschen in einem Prozess zu verbinden und dies mit Fokus auf den eigenen Lebensort – in einer Stadt mit Industriegeschichte und kulturellen, zukunftsgerichteten Perspektiven. Die Aufgabe und Herausforderung dieses Ereignis gemeinsam zu ermöglichen, trägt in sich den gemeinsamen Blick aller Bürger, die Herausforderung Altes hinter sich zu lassen, das neue zu „befreien“ und gemeinsam zu gestalten.

JobAct® und Lingua Szena
Deutschland

C4D: Creative Supervising, theaterpädagogische Gesamtleitung, Methoden und Konzeptentwicklung

Intensive theaterpädagogische Arbeit in Kombination mit klassischen, kreativen Methoden des Bewerbungsmanagements und Biografiearbeit zeichnen die inderdisziplinären Grundaspekte des bundesweit erfolgreichen Projektes JobAct® und Lingua Szena (plus Sprachtraining) aus. Bereits über 80 Projekte, die sich der Persönlichkeitsentwicklung der teilnehmenden Menschen und einer damit verbundenen Integration in Arbeit und/oder Ausbildung widmen, wurden bereits umgesetzt. Kern der ersten Phase des Projektes ist die gemeinsame Entwicklung eines Theaterstückes, mit den damit verbundenen Sparten und Gewerken bis zu einer erfolgreichen, professionell ausgerichteten Premiere.

Ein inhaltlicher und methodischer Transfer zwischen Theater und beruflicher Orientierung wird in dieser Zeit, gesteuert durch die Projektleitung seitens der Projektfabrik, in Kooperation mit einem Bildungsträger Vorort umgesetzt. Die erste Phase mündet in ein mehrmonatiges Betriebspraktikum.

Dancing to Connect Generations
Deutschland-USA
C4D: Preparation Support und Schauspiel

Seit über drei Dekaden bereist die Battery Dance Company aus New York den gesamten Globus. Professionelle Tänzer arbeiten mit Profis und Laien weltweit – in Schulen, an Theatern, in Studios und führen dort kraftvolle und anspruchsvolle Tanzprojekte durch. Unter der Schirmherrschaft der US-Generalkonsulin Frau Janice Weiner, war die Company im Sommer 2010 an fünf Ruhrgebietsschulen zu Gast. In Witten konnte in Kooperation mit Pro Future, dem Wittener Seniorenbüro und der Blote-Vogel-Schule der intergenerative Aspekt der diesjährigen Thematik „Inclusion-Exclusion“ mit Schülern und Senioren auf der Bühne erarbeitet werden. Gerade der Tanz bietet eine Form, wie kaum eine andere künstlerische Sparte, sich unter einer gesetzten Thematik in einem kreativ-schöpferischen Prozess mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen. Dieser Vorgang fördert nicht nur einen inneren Dialog mit sich selbst und seinen kreativen Potentialen, sondern bewegt diesen auch in die Gruppe – das Ensemble hinein. Das Ensemble in Witten wurde bereichert durch Frau Elfriede Werner, 76 Jahre. Die Begegnung mit dem Alter und dem Älter-Werden wurde im Tanz unter der Leitung von Carmen Nicole und Oliver Tobin umgesetzt. Der bewegende Dialog der Generationen wurde, und dies auch zum ersten Mal, um den Bereich Schauspiel ergänzt.

C4D war verantwortlich für das Schauspieltraining und den Creative and Preparation Support für die gesamten Projekte in NRW und der Performance im Saalbau Witten am 13. Juli 2010.

Stop&Go
Luxembourg
C4D: Künstlerbühne/Schauspiel
Welches Lern – und Lehrfeld und den damit verbundenen Entwicklungsschritten eines Menschen bietet die Kunst?

Um Entwicklung im schulischen Rahmen neu zu entdecken gilt es im Projekt in erster Linie im künstlerischen Prozess neue Perspektiven zu entwickeln, diese lebensweltorientiert zu übertragen und diesen Vorgang im schulischen Kontext zu implizieren. Dies geschieht bei Stop&Go durch eine Kooperation zwischen Schule, Kunst, Biografiearbeit und Psycho-Sozialer Begleitung.

Für die Beruforientierungsklassen wurde dieser Ansatz im schulischen Rahmen zusätzlich zum regulären Unterricht verankert. Die Schüler arbeiten im Bereich Rhythmik, bewegtes Lernen/Körperarbeit und integrative Therapie sowie in den künstlerischen Bereichen Theater und Tanz. Das Projekt wird durch die Universität Trier evaluiert.




Übergänge zwischen Schule und Beruf – mit Kunst und Kultur

Marseille
Über 60 Fachkräfte aus Deutschland und Frankreich, darunter die Vertretung von C4D, folgten der Einladung des BKJ, der Association pour la promotion de l’ingénierie socioéducative (APIS, Marseille) und des Deutsch-Französischen Jugendwerks. Drei Tage intensiver Praxisaustausch und Diskussionen im Sinne künstlerisch-kultureller Bildungsansätze im Bereich der beruflichen Bildung gaben den Akteuren die Möglichkeit zukunftsorientiert einer Vielzahl bewährter und neuer Konzepte ein binationales Forum zu bieten. Darüber hinaus konnten bestehende und neue Netzwerke zwischen Deutschland- und Frankreich ausgebaut und initiiert werden.

Sie suchen eine Kooperation im Kontext der beruflichen Bildung im transnationalen Bereich? Sprechen sie uns an!

Performing Democracy/C4D: German Expert
Islamabad/Pakistan
Pakistan befindet sich in einem demokratischen Transformationsprozess. Dieser Prozess wird begleitet durch unterschiedliche gesellschaftliche Konflikte. Einen Transfer konfliktreicher Thematiken des Landes in künstlerische Vorgänge, Fragestellungen und Positionen zu ermöglichen, war ein Kerninhalt des Konzeptes Performing Democracy, der Konrad-Adenauer- Stiftung.
Initiiert durch das Büro der KAS in Islamabad unter der Direktion von Dr. Babak Khalatbari wurde das Konzept 2009 erfolgreich umgesetzt. Gesellschaftliche Themen mittels Kunst zu benennen und zu bearbeiten, die Kunst als wichtigen Kommunikator einer gesellschaftlichen Weiterentwicklung zu betrachten stellen Künstler und Rezipienten immer stets vor Herausforderungen. Dieser Herausforderung stellten sich junge KunststudentInnen aus unterschiedlichen Regionen Pakistans.

Der Workshop wurde begleitet von Fauzia Minallah (Künstlerin/Mentor), Sabir Nazar (Künstler und Karikaturist/Mentor), Bella El Mudgadiddi (Expert/Mentor) und Till Stauffer (Creative Supervizing/Mentor). Ausgehend von Impulsreferaten und Seminaren entwickelten die jungen Künstlerinnen und Künstler ihren entsprechen Zugang zu einer Vielzahl von Thematiken ihres Landes.
Die Studenten fokussierten interaktiv ihre Interessen aus einem weitem Feld der aktuellen demokratischen Entwicklung und den einhergehenden Problemen Pakistans.

Eine Serie ausdruckstarker Bilder sind im Projekt „Performing Democracy“ die Ergebnisse eines erfolgreichen und innovativen Prozesses. Dieses Projekt ermöglichte jungen Kunststudenten mit ihren Werken kritisch Position zu beziehen und, für eine Demokratie, untragbare Situationen zu benennen. Mit der Vernissage am 03.July 2009 im Gebäude der Konrad-Adenauer- Stiftung in Islamabad wurde Performanz Democracy beendet. Mit der Erstellung von Kunstkalendern wurde die Möglichkeit gegeben, weitere unterschiedliche Personenkreise zu erreichen.

Szenenwechsel/Zaragoza – Ankara
Creative Supervising/Theaterpädagogik/Regie
In den meisten Fällen sind die Aktionsradien der beruflichen Verwirklichung auf die unmittelbare Region ausgerichtet. Die Auseinandersetzungen mit der Fremde beziehen sich auf die zwischenmenschlichen Prozesse im direkten Umkreis. Das Projekt Szenenwechsel erweitert diesen Radius – und nicht nur Geografisch in Form eines Auslandsaufenthaltes in Spanien und der Türkei. Durch die Einbindung des Theaters bzw. der Theaterpädagogik, werden zusätzliche Grenzgänge in kreativen Vorgängen ermöglicht.

Das Schauspiel als Austragungsort der Fremde, des Fremdseins und Fremdwerdens. Ein Brückenschlag über die Kunst um den Zugang zu finden über das „Andere“ um mich und in mir. Ein Projekt für junge, deutsche Expeditionsteilnehmer „par excellence“ zur Entdeckung neuer Erfahrungswelten in Kombination mit Lebens- und Berufswegeplanung. Culture for Development begleitete die Projekte in Zaragoza und Ankara durch Creative Supervising im Vorfeld und Vorort und durch die Umsetzung der Theaterpädagogik/Regie in Ankara im Jahr 2010.

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